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Bild von der Vertreterversammlung 2026

Über 10 Millionen Euro für Mitglieder

Gestalterbank behauptet sich in bewegtem Jahr 2025

Die Volksbank eG – Die Gestalterbank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz eines von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und politischen Umbrüchen geprägten Umfelds konnte die Genossenschaftsbank ihre wirtschaftliche Stärke weiter ausbauen. Bei der Vertreterversammlung am 24. Juni 2026 in der Oberrheinhalle der Messe Offenburg/Ortenau beschlossen die Vertreterinnen und Vertreter unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von vier Prozent. Insgesamt werden damit mehr als 10,3 Millionen Euro an die Mitglieder der Bank ausgeschüttet.

Die Gestalterbank versteht sich als verlässlicher Partner für Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Region. Gerade im von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr der Genossenschaften wurde bei der Vertreterversammlung deutlich, welche Bedeutung die genossenschaftliche Idee auch heute besitzt: wirtschaftlicher Erfolg, demokratische Mitbestimmung und regionale Verantwortung gehen Hand in Hand.

Geschäftsjahr 2025: Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Vorstandsvorsitzender Alexander Müller ordnete das Geschäftsjahr vor dem Hintergrund eines außergewöhnlich bewegten Jahres ein. Die vorgezogene Bundestagswahl, der Regierungswechsel in Deutschland, die Diskussionen um die Schuldenbremse, neue internationale Handelskonflikte sowie die zunehmenden geopolitischen Spannungen hätten Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen vor Herausforderungen gestellt.

"Gerade in Zeiten großer Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig stabile und verlässliche Partner vor Ort sind. Unsere genossenschaftliche Ausrichtung gibt uns die Möglichkeit, langfristig zu denken und Verantwortung für die Region zu übernehmen. Wir wollen da sein, wo wir gebraucht werden - und das ist der Vorteil einer regionalen Bank: wir sind da, wir sind vor Ort", betonte Müller.

Die Bilanzsumme stieg auf 14,15 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,99 Milliarden Euro). Das Betriebsergebnis vor Bewertung erhöhte sich auf 118,01 Millionen Euro (Vorjahr: 115,21 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss lag mit 25,19 Millionen Euro ebenfalls über dem Vorjahreswert von 22,76 Millionen Euro.

Die Kundeneinlagen wuchsen auf 10,07 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,72 Milliarden Euro). Gleichzeitig entwickelte sich die Eigenkapitalbasis der Bank weiter positiv und erhöhte sich auf 1,34 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss stieg auf 188,2 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert.

Mit 131.029 Mitgliedern, mehr als 254.000 Kundinnen und Kunden sowie 1.203 Mitarbeitenden bleibt die Gestalterbank einer der bedeutendsten Arbeitgeber und Finanzpartner im Geschäftsgebiet.

Vertreter beschließen Ausschüttung von mehr als 10 Millionen Euro

Die Vertreterversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

Die Mitglieder erhalten erneut eine Dividende von vier Prozent. Insgesamt werden 10.345.221,72 Euro ausgeschüttet. Weitere 8,8 Millionen Euro werden den gesetzlichen und anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Damit stärkt die Bank ihre Kapitalbasis und schafft gleichzeitig die Grundlage für weiteres Wachstum und Investitionen in der Region.

Impulse zur wirtschaftlichen Entwicklung

Einen Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen und Perspektiven der kommenden Jahre warf Gastrednerin Sonja Marten, seit Januar 2026 Chefvolkswirtin der DZ BANK. In ihrem Vortrag ordnete sie die aktuellen Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten ein und beleuchtete die Auswirkungen geopolitischer Konflikte, internationaler Handelsstreitigkeiten und wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf Deutschland und Europa - insbesondere mit Blick auf den amerikanischen Präsidenten. Dabei fand sie lobende Worte für die Widerstandsfähigkeit des Finanzmarktes und schloss ab mit einer ehrlichen Einschätzung: "Es steht uns ein spannender politischer Herbst bevor."

Abschiede aus dem Aufsichtsrat

Im Rahmen der Vertreterversammlung wurden zudem langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats verabschiedet.

Nach knapp vier Jahren schied Arbeitnehmervertreterin Susanne Schuh aus dem Gremium aus. Sie gehörte dem Aufsichtsrat seit September 2022 an.

Mit Kornel Bruder verabschiedete die Bank einen Kapitalvertreter, der seit 1993 die Entwicklung seiner Genossenschaftsbank und ihrer Nachfolgeinstitute begleitet hatte. Über mehr als drei Jahrzehnte brachte er seine Erfahrung und sein Engagement in die genossenschaftliche Selbstverwaltung ein.

Gewürdigt wurde auch Bernhard Hertrich. Seit 1990 engagierte er sich zunächst für die Volksbank Singen eG und später für die Volksbank eG – Die Gestalterbank. Über 36 Jahre hinweg prägte er die Arbeit des Aufsichtsrats und begleitete zahlreiche Veränderungen in der genossenschaftlichen Bankenlandschaft: "Ich wünsche abschließend dieser Volksbank, das sie wachse, blühe und gedeihe."

Die Vertreterversammlung dankte den ausscheidenden Mitgliedern mit langanhaltendem Applaus für ihr ehrenamtliches Engagement und ihren Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung der Bank.

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Sarah Link, Ansprechpartnerin Presse

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